Gesundheitsförderung und Prävention

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen

Gesundheitsförderung und Präventionsmedizin umfassen Maßnahmen, die die Gesundheitsressourcen des Menschen stärken und förderen Fertigkeiten zur Krankheitsvermeidung oder -besserung.

Diagnose und Therapie

Grippeschutzimpfung

Eine Impfung gegen den Erreger der Influenzagrippe ist bei den unten genannten Personengruppen durch die STIKO (Ständige Impfkomission) jährlich im Herbst empfohlen. Bei der „echten“ Grippe (Influenza) bestehen ähnliche Symptome wie bei einer „Erkältung“ durch andere virale Erreger – allerdings sind schwere Verläufe bis hin zum Tod häufiger.

Betroffen sind insbesondere

  • Menschen, die über 60 Jahre alt sind
  • Menschen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose)
  • Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder HIV-Infektion
  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Schwangere
  • Menschen, die durch Kontakt zu vielen Personen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben oder die gefährdete Personen in ihrem nahen Umfeld anstecken könnten: medizinisches Personal, Personal in Pflegeeinrichtungen und Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr (z.B. Busfahrer, Lehrer)

 

 


Patientenschulung: COPD

COPD SCHULUNG

Schulungs- und Behandlungsprogramme sind fester Bestandteil der Chroniker-Programme (Disease Management Programm DMP) der Krankenkassen. Die COPD ist eine chronische Erkrankung, die die Patienten ein Leben lang begleiten wird.

Ziel der COPD-Schulung soll es sein, Sie in die Lage zu versetzen, besser mit Ihrer Erkrankung umzugehen. Bei chronischen Erkrankungen ergeben sich für den Patienten viele Fragen, die oft nicht in einem einzigen Arzt / Patientengespräch zu klären sind.

Oft gestellte Fragen sind:

  • Beeinträchtigt mich die Erkrankung mein Leben lang?
  • Muss ich immer Medikamente einnehmen?
  • Was passiert eigentlich in meiner Lunge beider COPD?
  • Wann sollte ich ein inhalierbares Cortison-Präparat einnehmen? 
  • Gibt es hierzu Alternativen?
  • Was soll ich tun wenn es mir schlechter geht?
  • Darf ich mit der Erkrankung Sport treiben?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Patienten. Wir haben daher die Einführung der DMP-Programme durch die Krankenkassen begrüßt, da es hierdurch möglich wurde, mit dem Patienten eine umfangreiche Schulung durchzuführen. Hierbei lassen sich viele Fragen klären und manche Ängste nehmen. Die Erfahrung lehrt, dass ein gut informierter Patient deutlich besser mit seiner Erkrankung umgehen kann und konsequenter in der Behandlung ist. 

Wir raten daher, an einer entsprechenden Schulung teilzunehmen. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass Patienten mit einem deutlich besseren Wissen über die Erkrankung nach Hause gehen und Ihnen die praktischen Tipps im Umgang mit der Erkrankung helfen werden.

Wer kann Teilnehmen?
An den Schulungen kann jeder teilnehmen der in den Chroniker-Programmen der Krankenkassen (DMP-COPD) eingeschrieben ist.
Auch Fremdpatienten sind gerne gesehen!

Termine und Zeitaufwand
Wir bieten mehrfach pro Woche Schulungstermine an. Die individuellen Termine erfahren Sie über unserer einzelnen Praxen. In der Regel findet die Schulung an 2 Terminen mit einer Dauer von ca. 3 Stunden statt

Kosten
Die Teilnahme an den Schulungen ist für Sie kostenlos, wenn Sie im DMP-COPD eingeschrieben sind. Patienten, die bei besonderen Kostenträgern versichert sind, wie z.B. Polizei, Bundeswehr etc., können auch ohne Telinahme am DMP-Programm kostenlos geschult werden. Wenn Sie privat versichert sind, übernimmt meistens Ihre private Krankenversicherung die Kosten für die Schulung.

 

 


Patientenschulung: Koronare Herzkrankheit (KHK)

Patientenschulung in Ahlen!

Im Rahmen der von den Krankenkassen aufgelegten Programme für chronisch erkrankte Patienten führen wir regelmäßig Schulungen zu dem Krankheitsbild KHK durch.
KHK oft verbunden mit Bluthochdruck zählt zu den Volkskrankheiten. Um mehr Sicherheit und somit auch Lebensfreude im Umgang mit der eigenen Erkrankung zu erhalten, wurden von den Krankenkassen Chroniker-Programme eingeführt. Diese nennen sich DMP (disease managment program = der Patient managt sich selbst).
Durch die Schulungsprogramme soll Ihre Behandlung und Betreuung verbessert werden und Sie sind besser informiert!
Werden Sie Experte für Ihre chronische Herzerkrankung!

Was lerne ich in diesen Schulungen?

  • Ursachen: was führt zu dieser Diagnose und was bedeutet Sie für mich in meinem Alltag?
  • Selbstkontrolle: erlernen der eigenständigen Blutdruck und Pulsmessung
  • Lebenswandel/Lebensumstände: wie beeinflussen Ernährung z.B. Cholesterin, Bewegung, Stress und Rauchen meine Herzerkrankung.
  • Behandlungsmöglichkeiten: Bedeutung und richtige Einnahme der verordneten Medikamente.
  • Folgeerkrankungen: welche kann es geben, wie kann man ihnen positiv entgegen wirken.

Wann kann ich an einer Patientenschulung teilnehmen?

Voraussetzung ist, dass Sie an dem Chronikerprogramm für KHK teilnehmen. Die Einschreibung erfolgt kostenlos in unserer oder Ihrer Hausarztpraxis.
Sie können auch an unseren Schulungen teilnehmen, wenn Sie nicht bei uns in Behandlung sind.

Wo finden die Schulungen statt?

Wir bieten unsere KHK -Schulung im MVZ Ahlen an (Gebrüder- Kerkmann-Platz 4 in 59229 Ahlen).Termine erfragen Sie bitte in der Praxis. Zu den Schulungsterminen werden Sie auch telefonisch und/oder schriftlich informiert.


Muss ich an den Schulungen teilnehmen, wenn ich an einem DMP-Programm teilnehme?

Die Teilnahme ist natürlich immer freiwillig!


Entstehen für mich Kosten?

Die Schulungen sind für Sie kostenlos, wenn Sie im DMP -KHK eingeschrieben sind.


Kann ich auch als Privatpatient an einer Schulung teilnehmen?

Dies ist selbstverständlich möglich. In der Regel übernehmen die privaten Kassen die Kosten für die Schulung, da auch die privaten Krankenkassen ein Interesse an gut informierten Patienten haben.


Wie lange dauert eine Schulung?

Die Schulungen finden an vier Tagen statt. Sie müssen hierfür jeweils
1,5 Stunden einplanen.

 

 


Patientenschulung: Diabetes mellitus Typ II

Folgende Themen werden im Rahmen der Schulung behandelt:

  • Ursachen der Erkrankung
  • Selbstkontrolle Blutzuckerwert
  • Zusammenhänge zwischen Bewegung / Ernährung / Stress
  • Folgeerkrankungen
  • Medikation (Insulin/Tabletten)


Vorsorge und Prävention

Die Menschen werden immer älter unter anderem auch wegen einer optimalen medizinischen Versorgung und Prävention. Je älter wir werden desto häufiger erkennen wir, dass Gesundheit unser wichtigstes Gut ist.

Jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse hat vom Beginn des vom 35. Lebensjahres an alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Gesundheitsuntersuchung (Check-Up ab 35). In dem Paket der gesetzlichen Krankenkasse sind folgende Leistungen enthalten:

  • Befragung zur Ermittlung des persönlichen Risikoprofils
  • Eine eingehende körperliche Untersuchung
  • Eine Urinanalyse
  • Bestimmung des Cholesterins und des Blutzuckers

Bei Männern wird zusätzlich vom 45. Lebensjahr an eine Tast-Untersuchung der Prostata und des Enddarm sowie auch eine Stuhluntersuchung auf Blutung durchgeführt.


Halten Sie das für ausreichend um Gesundheitsrisiken frühzeitig erkennen zu können? Ihre Gesundheit ist viel zu wichtig, um sich alleine auf die Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkasse zu verlassen.

Nicht (!) vorgesehen in der Vorsorgeleistung der gesetzlichen Krankenkassen sind:

EKG
(koronare Herzerkrankung, Herzrhytmusstörungen)

Belastungs-EKG
(koronare Herzerkrankung, besseres Verfahren als das alleinige EKG)

Ultraschall der Bauchorgane
Gutes Untersuchungsverfahren zur Untersuchung der inneren Organe, wie z.B. Leber, Milz, Nieren, Harnblase, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse

Ultraschall der Schilddrüse
Entdeckung von kalten Knoten, hieraus kann sich ein Schilddrüsenkarzinom entwickeln

Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße
zum Ausschluss einer Verengung eines hirnzuführenden Gefäßes, Prophylaxe für einen Schlaganfall. Über ein spezielles Verfahren kann die Beschaffenheit des Gefäßaufbaus untersucht werden, hierüber können Rückschlüsse auf den Gesamtzustand des Gefäßsystems gezogen werden.

Spiroergometrie
große Belastungsuntersuchung, Kombination aus Belastungs-EKG und Belastungs-Lungenfunktion. Wichtig zur Testung ihrer Leistungsfähigkeit, sensibles Verfahren zur Diagnose von Herzkreislauferkrankungen und Lungenerkrankungen

Röntgenuntersuchung der Brustorgane
Herzgröße, Ausschluss eines Bronchialkarzinoms

Labor Untersuchung 
Blutbild, Leber-, Nieren-, Schilddrüsenwerte, die routinemäßige Bestimmung von HDL-und LDL-Cholesterin sowie der PSA-Wert zur Früherkennung des Prostatakrebes

Wir empfehlen Ihnen daher den Check-Up der Krankenkassen um individuelle Gesundheitsleistungen (siehe Punkt IGeL) zu ergänzen oder ein bereits bestehendes Check-Up-Paket bei uns zu wählen.


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